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Krank durch Amalgam

Löst Amalgam Krankheiten aus?

Gibt es Menschen, die von ihren Zahnfüllungen aus Amalgam krank gemacht wurden? Obwohl die Frage nach der gesundheitsschädigenden Wirkung von Amalgam bisher schulmedizinisch nicht definitiv beantwortet werden konnte, kommt es häufig vor, dass Patienten eine Besserung ihrer Krankheiten nach der Entfernung von Amalgam beobachten.
Das im Amalgam enthaltene Quecksilber ist ein sehr gefährliches Zellgift, das auf unterschiedliche Art und Weise auf den Organismus einwirken kann. Amalgamgegner gehen davon aus, dass es aus den Füllungen Quecksilber vom Körper aufgenommen wird und langfristig zu einer schleichenden Quecksilbervergiftung führt. Dies würde bedeuten, dass dadurch unterschiedliche Krankheiten ausgelöst oder zumindest begünstigt werden könnten. Tatsächlich gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema, die durchaus darauf hinweisen, dass Amalgam krank machen kann.

 

Amalgam an Alzheimer-Krankheit beteiligt

Mediziner in Deutschland fanden heraus, dass ein Zusammenhang zwischen Amalgam Zahnfüllungen und Alzheimer-Demenz besteht. In Industrieländern, in denen viel Amalgam verwendet wird, steigt die Anzahl der von der Alzheimer-Krankheit betroffenen über 85-Jährigen stetig. Durch die demografische Lage lässt sich die Zunahme der Krankheit nicht erklären. Es ist jedoch auffällig, dass hier ab den 1950er Jahren verstärkt Amalgam als Zahnfüllung eingesetzt wurde. Da vom Auftreten der ersten Veränderungen im Gehirn bis zum Ausbrechen der Alzheimer-Demenz bis zu 50 Jahre vergehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Amalgam zu dieser Krankheit führt oder sie begünstigt. In Japan hingegen, wo selten Amalgam verwendet wird, leidet kaum jemand an der Alzheimer-Krankheit.
Autopsien zeigen, dass das Gehirn von Personen mit vielen Füllungen aus Amalgam bis zu zwölfmal so stark belastet ist wie das von Menschen ohne diese Zahnfüllungen. Auch die Nieren und Schilddrüsen weisen hohe Belastungen auf. Bezeichnenderweise findet sich bei Personen, die an Krankheiten des Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson oder multipler Sklerose leiden generell eine erhöhte Quecksilberbelastung. Auch zwischen Quecksilberbelastung der Mutter und kindlichen Entwicklungsstörungen sowie Autismus konnte von Forschern bereits ein Zusammenhang hergestellt werden.

Amalgam macht die Psyche krank

Prinzipiell kann sich Quecksilber auch negativ auf die menschliche Psyche auswirken und Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen auslösen. Ein interessantes Phänomen ist auch die psychogene Amalgamunverträglichkeit, die Zahnärzte oft beobachten. Manche Patienten fühlen sich krank, nachdem ihnen eine Füllung aus Amalgam gelegt wurde. Sie leiden an Unwohlsein und fühlen sich gestresst. Werden die Füllungen wieder entfernt, geht es ihnen meist schnell besser. Studien haben gezeigt, dass dies aber auch eintritt, wenn die Patienten die Füllungen behalten und nur an einer Psychotherapie teilnehmen.
Es wird immer wieder beobachtet, dass chronische oder als unheilbar geltende Krankheiten nicht mehr voranschreiten, nachdem Zahnfüllungen aus Amalgam entfernt wurden. Ob dies eine körperliche oder psychische Ursache hat, kann beim heutigen Wissensstand nicht abschließend beantwortet werden.
Generell raten Mediziner Personen, die unter Krankheiten des Nervensystems leiden, zu einer Amalgamentfernung unter den nötigen Schutzmaßnahmen.