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Amalgam bei Vorerkrankungen

Amalgam birgt Gesundheitsrisiken

Besonders Menschen mit Vorerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Alzheimer oder Niereninsuffizienz, sollten sich gut informieren und beraten lassen, ob Amalgam als Zahnfüllstoff für sie in Frage kommt.
Amalgam ist seit Jahren in seiner Verwendung als Zahnfüllung sehr umstritten. Es enthält zu hohen Teilen hochgiftiges Quecksilber und andere Metalle, die für sich selbst gesehen ebenfalls gesundheitlich bedenklich sein und die Giftwirkung des Quecksilbers sogar noch verstärken können. Prinzipiell sind sich Gegner und Befürworter uneinig darüber, inwiefern die giftigen Stoffe im Amalgam die körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Obwohl die Befürworter von Amalgam damit argumentieren, dass bisher keine wissenschaftlich anerkannte Studie Anlass zu der Annahme gibt, dass die Zahnfüllung eine Quecksilbervergiftung auslösen kann, rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Menschen mit gewissen Vorerkrankungen, besonders bei Niereninsuffizienz, von der Verwendung von Amalgam eindeutig ab.

 

Zusätzliche Belastung bei Vorerkrankungen

Obwohl Füllungen aus Amalgam grundsätzlich recht langlebig sind, beginnen sie, sich über die Jahre im Mund aufzulösen. Quecksilber aus Amalgamfüllungen gelangt auf unterschiedlichen Wegen in den Körper:

Gerade Menschen mit Vorerkrankungen, besonders mit Niereninsuffizienz, haben oftmals Sorge, dass ihre ohnehin angegriffene Gesundheit durch das freigesetzte Gift noch weiter beeinträchtigt werden kann.

Kein Amalgam bei Niereninsuffizienz

Die Nieren sind das Ausscheidungsorgan des menschlichen Körpers, denn sie filtern die Abfallstoffe aus dem Blut. Über den Harn werden diese dann ausgeschieden. Bei gewissen Krankheiten, wie der Niereninsuffizienz, kann die Funktion der Nieren jedoch gestört sein.
Bei der Verarbeitung von Quecksilber aus Amalgam im Körper kommt den Nieren eine besondere Rolle zu, denn u.a. über sie werden die Quecksilberverbindungen ausgeschieden. Bei Personen mit Niereninsuffizienz ist eine Entgiftung über diesen Weg jedoch nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Grundsätzlich lagert sich das giftige Metall im Gewebe von Leber, Hirn oder Milz ab. Über 50% der Quecksilber-Körperlast bindet sich jedoch an Proteine (Eiweiße) in den Nieren. Dadurch werden sie besonders stark belastet und zusätzlich geschädigt, was bei Patienten mit Niereninsuffizienz unbedingt vermieden werden sollte.
Sind bei einem Patienten mit Niereninsuffizienz oder anderen Vorerkrankungen bereits Füllungen aus Amalgam vorhanden, sollte überlegt werden, ob diese entfernt und die von der Vergiftung betroffenen Organe behandelt werden müssen.

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